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SUMMARY:Gesundheitspolitisches Forum 2026
DESCRIPTION:GESUNDHEITSPOLITISCHES FORUM\nStrategien linker Gesundheitspolitik\nAnge­sichts dras­ti­scher Spar­po­li­tik\, mas­si­ver Angrif­fe auf die Beschäf­tig­ten und ihre Rech­te\, fort­schrei­ten­der Öko­no­mi­sie­rung und Pri­va­ti­sie­rung – und nun auch einer zuneh­men­den Mili­ta­ri­sie­rung des Gesund­heits­we­sens – braucht es drin­gen­der denn je eine Gegen­macht mit eige­nen Vor­schlä­gen für ein soli­da­ri­sches Gesund­heits­we­sen. \nDie guten Vor­schlä­ge haben wir. Doch wie kön­nen wir sie (bes­ser) durch­set­zen? Was sind erfolg­rei­che Stra­te­gien lin­ker Gesund­heits­po­li­tik? Die­ser zen­tra­len Fra­ge wid­men wir uns beim dies­jäh­ri­gen Gesund­heits­po­li­ti­schen Forum und möch­ten sie gemein­sam mit Euch aus ver­schie­de­nen Rich­tun­gen beleuch­ten: \n\nWas zeich­net lin­ke Gesund­heits­po­li­tik aus?\nAuf wel­chen Ebe­nen kann sie statt­fin­den?\nWie ver­hal­ten sich Mit­ar­beit in Par­la­men­ten und staat­li­chen Insti­tu­tio­nen zu zivil­ge­sell­schaft­li­chem Kampf und Akti­vis­mus (parlamentarische/staatliche Poli­tik und Poli­tik auf gesell­schaft­li­cher Ebe­ne) zuein­an­der?\nWie ver­hal­ten sich parlamentarische/staatliche Poli­tik und Poli­tik auf gesell­schaft­li­cher Ebe­ne zuein­an­der?\nWel­che Rol­le soll ein lin­ker Ärzt*innenverein in der Gesund­heits­po­li­tik spie­len?\nWas wol­len wir errei­chen\, wo wol­len wir lang­fris­tig hin?\nWel­che posi­ti­ven Bei­spie­le gibt es?\n\nDie­ses Jahr wol­len wir die gewohn­te Form etwas auf­bre­chen: Wir gestal­ten das Gespräch mit Euch\, den Teilnehmer*innen\, akti­ver\, um Eurer Exper­ti­se und Erfah­rung mehr Raum zu geben. Am Nach­mit­tag bie­ten wir wie­der ver­schie­de­ne Work­shops an\, die sich alle mit dem Schwer­punkt­the­ma befas­sen wer­den. \nDas Forum ver­eint Work­shops\, Vor­trä­ge\, Dis­kus­sio­nen von gesund­heits­po­li­ti­schen Men­schen und Akteu­ren\, dient zum Ken­nen­ler­nen\, Ver­net­zen\, Ideen ent­wi­ckeln und zum Aus­tausch unter den Mit­glie­dern des Ver­eins\, und ande­ren Akteu­ren\, Initia­ti­ven und Men­schen dar­über hin­aus. \nUnd am Abend fei­ern wir „40 Jah­re vdää*“ \nDas Gesund­heits­po­li­ti­sche Forum fin­det die­ses Jahr am 30./31. Okto­ber im FMP1 in Ber­lin statt und am 1. Novem­ber wird dann dort die Jah­res­haupt­ver­samm­lung des vdää* statt­fin­den\, zu der auch Nicht-Mit­glie­der eben­falls herz­lich ein­ge­la­den sind. \nAnmel­dung hier. \nPROGRAMM\n\nFreitag\n\n\n\n\n15—17:30\nGgf. (Basis-)Workshops\n\n\n19:30\nAbend­ver­an­stal­tung (The­ma wird noch bekannt­ge­ge­ben)\n\n\n\n\n\nSamstag\n\n\n\n\n\nStra­te­gien lin­ker Gesund­heits­po­li­tik & Akteu­re im Gesund­heits­we­sen\nN.N.\nKal­le Kun­kel (Sozio­lo­ge\, Gewerk­schaf­ter und aktiv in der Mie­ten­be­we­gung)\n\n\n\nInter­ak­ti­ve Dis­kus­si­on ver­schie­de­ner Per­spek­ti­ven und Stra­te­gien lin­ke­re Gesund­heits­po­li­tik\n\n\n\nPodi­ums­dis­kus­si­on: Ers­te Schlüs­se für den vdää* und das Soli­da­ri­sche Gesund­heits­we­sen\n\n\n13—14:00\nMit­tag­essen\n\n\n14:30—17:00\nWork­shop Slots + Freie Slots für Initia­ti­ven\n\n\nWork­shop 1\nLoka­le Poli­tik als Kern lin­ker Stra­te­gie:\nIst die loka­le Ebe­ne die bes­se­re Ebe­ne um Poli­tik zu machen und unse­re Zie­le zu errei­chen? Wie lie­ße sich auf loka­ler Ebe­ne wir­ken? Oder gehen im Klein-klein nicht die eigent­li­chen Inhal­te ver­lo­ren? \nN.N. \n\n\nWork­shop 2\nPar­tei und Par­la­ment:\nVer­hält­nis vdää* zum Staat und Par­tei­en. Pro/Contra Lob­by­ar­beit\, wel­che Bünd­nis­se sind sinn­voll? etc. \nN.N. \n\n\nWork­shop 3\nAnti­mi­li­ta­ri­sie­rung\nGesund­heits­si­cher­stel­lungs­ge­setz; War­um war in 80ern Wider­stand erfolg­reich? (Exkurs: wel­che Bedin­gun­gen waren anders?) Wel­che Rol­le soll­ten Ärzt*innen hier haben? Heu­ti­ge Stra­te­gien \nvdää*\, IPPNW \n\n\nWork­shop 4\nAmbu­lan­te Ver­sor­gung: Stra­te­gien zur Umset­zung alter­na­ti­ver Ver­sor­gungs­mo­del­le\nHis­to­risch und heu­te: Poli­kli­ni­ken: wann und in was waren wir erfolg­reich? Papier zur Ver­ge­sell­schaf­tung von Pri­mär­ver­sor­gung usw. \nWork­shop-Refe­ren­ten: Vertreter*in Poli­kli­nik­syn­di­kat \n\n\nWork­shop 5\nÖffentlichkeit(sarbeit):\nUmgang mit Social Media\, Zustand d. Jour­na­lis­mus\, Macht und Rol­le der Medi­en beim Erfolg/Misserfolg lin­ker Poli­tik\, his­to­ri­scher Wan­del\, (pro­le­ta­ri­sche) Gegen­öf­fent­lich­keit? Wor­in kön­nen wir bes­ser wer­den? Wel­che Stra­te­gien sind sinn­voll in der Öffent­lich­keits­ar­beit? \nn.n. \n\n\nWork­shop 6\nStra­te­gien Kran­ken­haus­be­we­gung\nUnter wel­chen Bedin­gun­gen war wel­che Stra­te­gie erfolg­reich\, wann und wo nicht (mehr)\, län­ger­fris­ti­ge\, mit­tel­ba­re Erfol­ge: Poli­ti­sie­rung? \nVer­di\, Kran­ken­haus Statt Fabrik \n\n\n17:30\nZusam­men­kom­men und Syn­the­se der Work­shops\n\n\n18:00\nAbend­essen\n\n\nAbends\nZeit für Aus­tausch\, Bar\, Zusam­men­kom­men\, Tan­zen!\n\n\n\n\n\nSonntag\n\n\n\n\n09:00—10:00\nAktu­el­le Gesund­heits­po­li­tik \n\n\n10:15—12:00\nJah­res­haupt­ver­samm­lung des vdää*\n(auch Nicht-Mit­glie­der sind herz­lich will­kom­men)\n\n\n12:00—13:00\nMit­tag­essen\n\n\n13:00—14:00\nN.N.\n\n\n\n\n 
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SUMMARY:Vortrag und Jahreshauptversammlung Solidarisches Gesundheitswesen e.V.
DESCRIPTION:Am 2. Okto­ber 2026 um 18:30 Uhr fin­det ein Vor­trag mit uns und Ulri­ke Eif­ler zum The­ma: „Austeri­täts­po­li­tik und Sozi­al­ab­bau im Kon­text von Mili­ta­ri­sie­rung“ statt. \nhttps://us02web.zoom.us/j/88918494012?pwd=6SVkY7lOkq2iPYpjeAUmrlaLo2u2PQ.1 \nRen­te mit 70\, Teil­zeit­krank­schrei­bun­gen und Kür­zun­gen im Gesund­heits­we­sen – die Bun­des­re­gie­rung berei­tet Sozi­al­kür­zun­gen vor\, die als das größ­te Ver­ar­mungs­pro­gramm seit 1945 ein­ge­ord­net wer­den müs­sen. Begrün­det wird das mit not­wen­di­gen Inves­ti­tio­nen in unse­re Sicher­heit. Kano­nen statt But­ter heißt es\, wäh­rend die Vor­be­rei­tun­gen lau­fen\, künf­tig 215 Mil­li­ar­den Euro und damit knapp die Hälf­te des Bun­des­haus­hal­tes in die Rüs­tung zu ste­cken. Wir dis­ku­tie­ren mit der Gewerk­schaf­te­rin Ulri­ke Eif­ler über Hin­ter­grün­de\, aktu­el­le Ent­wick­lun­gen und Mög­lich­kei­ten der Gegen­wehr. \nDirekt im Anschluss\, um 20:15 Uhr laden wir herz­lich zur Jah­res­haupt­ver­samm­lung ein (wie gewohnt eben­falls online).
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SUMMARY:Vorstellungsveranstaltung: "Medizinische Versorgung von Menschen in Haft"
DESCRIPTION:Vor­stel­lungs­ver­an­stal­tung der Bro­schü­re am 18.9. um 19 Uhr online via Zoom https://us02web.zoom.us/j/87005892098?pwd=a07tx1CzfRnLfdLrPVSl3fCjiqtiFw.1. \nPM zur Neu­auf­la­ge: \nPubli­ka­ti­ons­an­kün­di­gung\n16.07.2026 – Vier Jah­re nach Ver­öf­fent­li­chung der ers­ten Auf­la­ge\, wur­de die Bro­schü­re zur\nmedi­zi­ni­schen Ver­sor­gung von Men­schen in Haft über­ar­bei­tet und aktua­li­siert.\nDie medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung in Haft soll der­je­ni­gen\, von in Frei­heit bei der Gesetz­li­chen\nKran­ken­ver­si­che­rung Ver­si­cher­ten ent­spre­chen – bis auf eini­ge Ein­schrän­kun­gen wie den\nVer­zicht auf freie Arzt­wahl\, die aber drau­ßen auch eher for­mal gilt und real oft durch\nver­schie­de­ne Bedin­gun­gen ein­ge­schränkt ist. Wir kön­nen die­sen Anspruch mit der\nWirk­lich­keit abglei­chen: Ist die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung der­je­ni­gen außer­halb der\nGefäng­nis­se gleich­wer­tig?\nNein\, das ist sie empi­risch nicht. Die Beschwer­de­brie­fe von Inhaf­tier­ten an uns berich­ten von\ngro­ßen Män­geln\, die drin­gend beho­ben wer­den müs­sen. Aller­dings kom­men die\nAutor*innen vom Ver­ein demo­kra­ti­scher Ärzt*innen und vom soli­da­ri­sches\nGesund­heits­we­sen e.V. – zusam­men mit vie­len Expert*innen – zu dem Schluss\, dass sich\nselbst mit den bes­ten Gesund­heits­leis­tun­gen das an sich Gesund­heits­schäd­li­che eines\nFrei­heits­ent­zu­ges nicht auf­he­ben lie­ße: Psy­cho­so­zia­le Belas­tun­gen und Iso­la­ti­on\,\nBewe­gungs­man­gel und unge­sun­des Essen sind Pro­ble­me\, die nur teil­wei­se durch struk­tu­rel­le\nVer­bes­se­run­gen in Haft­an­stal­ten gelöst wer­den kön­nen. Eine\, mit der Ver­sor­gung außer­halb\nver­gleich­ba­re\, medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung ist in Haft nicht mög­lich. Noch grö­ßer ist die\nDif­fe­renz zwi­schen Norm und Wirk­lich­keit bei der psy­cho­lo­gi­schen Ver­sor­gung.\nMit den For­de­run­gen nach einer adäqua­ten medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung von inhaf­tier­ten\nMen­schen sind die Autor*innen also gezwun­gen\, grund­sätz­li­che gesell­schaft­li­che Fra­gen\nanzu­spre­chen: Ist eine Unter­brin­gung in Gefäng­nis­zel­len über­haupt dem\nReso­zia­li­sie­rungs­ziel zuträg­lich oder wider­spricht sie die­sem? Wel­che Fol­ge­run­gen wären\ndann für eine Gefäng­nis­kri­tik zu stel­len?\nIn der neu­en Auf­la­ge wur­de sich noch ein­mal mit dem Maß­re­gel­voll­zug beschäf­tigt und das\nKapi­tel grund­le­gend über­ar­bei­tet. In Anleh­nung an das Plä­doy­er der Deut­schen Gesell­schaft\nfür Sozia­le Psych­ia­trie e.V.\, über­neh­men die Autor*innen zen­tra­le Kri­tik­punk­te am Sys­tem\ndes Maß­re­gel­voll­zugs und schlie­ßen sich den For­de­run­gen der Deut­schen Gesell­schaft für\nSozia­le Psych­ia­trie e.V. an\, die Maß­re­geln nach §§ 63 und 64 StGb abzu­schaf­fen und\nTäter*innen statt­des­sen unab­hän­gig von der Schuld­fä­hig­keit zu einem Frei­heits­ent­zug zu\nver­ur­tei­len. Dar­über hin­aus muss auf Basis der Frei­wil­lig­keit allen in einem sol­chen\nein­heit­li­chen Voll­zug kran­ken Per­so­nen – ob psych­ia­trisch oder soma­tisch – ein\nleit­li­ni­en­ge­rech­tes\, evi­denz­ba­sier­tes und bedarfs­ge­rech­tes Behand­lungs­an­ge­bot gemacht\nwer­den.\nDie Bro­schü­re kön­nen Sie für 3Euro/Stück unter solid.G‑Wesen@posteo.de bestel­len.\nMit soli­da­ri­schen Grü­ßen\, Fran­zis­ka Max
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SUMMARY:Militarisierung des Gesundheitswesens
DESCRIPTION:Von der durch den Bun­des­ver­tei­di­gungs­mi­nis­ter Pis­to­ri­us aus­ge­ru­fe­nen Kriegs­tüch­tig­keit der Gesell­schaft ist auch das Gesund­heits­we­sen im erheb­li­chem Aus­maß betrof­fen. \nIn Doku­men­ten wie dem Ope­ra­ti­ons­plan Deutsch­land oder den Rah­men­richt­li­ni­en Gesamt­ver­tei­di­gung sind die zen­tra­len Vor­ga­ben fest­ge­legt. An einem Sicher­stel­lungs­ge­setz für das Gesund­heits-wesen wird mit Hoch­druck gear­bei­tet. Es dro­hen Prio­ri­sie­rung ver­letz­ter Soldat:innen vor Zivilist:innen im Rah­men der umge-kehr­ten Tria­ge\, Zugriff der Bun­des­wehr auf den zivi­len Ret­tungs­dienst\, ver­pflich­ten­de Aus­bil­dung von medi­zi­ni­schem Per­so­nal in Kriegs­ver­letz­ten­für­sor­ge. Deren Umset­zung auf regio­na­ler und kom­mu­na­ler Ebe­ne wird gera­de vor­be­rei­tet oder erfolgt bereits. Im Gegen­satz zu den Kür­zun­gen im Sozi­al-bereich ist hier genug Geld da für Pop-Up Inten­siv­sta­tio­nen in Tief­ga­ra­gen und Groß­ma­nö­vern wie „Red Storm Char­lie“. Was bedeu­tet es für uns Beschäf­tig­te im Gesund­heits­we­sen\, wenn die­ses „kriegs­tüch­tig“ gemacht und den Erfor­der-nis­sen des Mili­tärs unter­wor­fen wer­den soll? Wel­che Aus­wir­kun­gen hat dies auf die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung und die Pla­nun­gen des zivi­len Gesund­heits-wesens bereits aktu­ell und im Kriegs­fall. \nWie ver­hal­ten wir uns dazu? Wo for­miert sich Wider­stand? Die­se Fra­gen möch­ten wir gemein­sam dis­ku­tie­ren. \nEs wird zunächst einen Input von Bern­hard Win­ter\, Frankfurt/Main\, geben. \nEr ist Vor­stands­mit­glied des Ver­eins demo­kra­ti­scher Ärzt*innen (vdää*) und Vor­sit­zen­der des Soli­da­ri­schen Gesund­heits­we­sen e.V.. \nAnschlie­ßend wird Raum für gemein­sa­me Dis­kus­si­on und Aus­tausch sein\, unter ande­rem mit der Poli­kli­nik Frank­furt\, einem Pro­jekt\, das es sich zum Ziel gesetzt hat\, ein soli­da­ri­sches Gesund­heits­zen­trum im Frank­fur­ter Rie­der­wald auf­zu­bau­en. \n21.08.2026\, 19 Uhr\, Schönstr. 28\, 60327 Frank­furt
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