Kategorie: Solidarität verteidigen!

  • Online Veranstaltung “Abschottung, Ausgrenzung, Hetze” am 13.12.

    Online Veranstaltung “Abschottung, Ausgrenzung, Hetze” am 13.12.

    13.12.2024, 18 Uhr, Online:

    Abschot­tung, Aus­gren­zung, Het­ze

    Mit

    • Hagen Kopp (Kein Mensch ist ille­gal Hanau, Watch the med)
    • N.N. (Lam­pe­du­sa in Hanau)
    • Lukas Welz (Geschäfts­füh­ren­der Lei­ter der BAfF, dem Dach­ver­band der Psy­cho­so­zia­len Zen­tren für geflüch­te­te Über­le­ben­de von Fol­ter, Ver­fol­gung und Krieg)

    „Soli­da­ri­tät ver­tei­di­gen!“ lau­tet der Titel der dies­jäh­ri­gen Ver­an­stal­tungs­rei­he von vdää* und Soli­da­ri­schen Gesund­heits­we­sen e.V., die sich in vier Online- Ver­an­stal­tun­gen mit dem aktu­el­len poli­ti­schen Rechts­trend aus­ein­an­der­ge­setzt hat. Auf dem Gesund­heits­po­li­ti­schen Forum am 29. und 30.11.2024 in Dres­den haben wir uns dann schwer­punkt­mä­ßig der Fra­ge gewid­met, was Cha­rak­te­ris­ti­ka rech­ter Gesund­heits­po­li­tik sind.

    Als Ergän­zung der Ver­an­stal­tungs­rei­he wol­len wir uns am 13.12.2024 in einer wei­te­ren Online-Ver­an­stal­tung im Vor­feld der Jah­res­haupt­ver­samm­lung des Soli­da­ri­schen Gesund­heits­we­sens mit dem aktu­el­len Migra­ti­ons­dis­kurs, der Lage an den euro­päi­schen Außen­gren­zen und dem Umgang mit Geflüch­te­ten in Deutsch­land beschäf­ti­gen.

    Uns beschäf­ti­gen unter ande­rem die Fra­gen:

    • Wie ist die aktu­el­le Situa­ti­on an den EU Außen­gren­zen?
    • Was ist das GEAS?
    • Wel­che Erfah­run­gen machen Geflüch­te­te im euro­päi­schen und deut­schen Asyl­sys­tem?
    • Wie sieht die psy­cho­lo­gi­sche und psych­ia­tri­sche Ver­sor­gung von geflüch­te­ten in Deutsch­land aus?

    Dafür haben wir Hagen Kopp von Kein Mensch ist ille­gal Hanau und Watch the med und Lukas Welz, geschäfts­füh­ren­der Lei­te des Dach­ver­bands der „Psy­cho­so­zia­len Zen­tren für geflüch­te­te Über­le­ben­de von Fol­ter, Ver­fol­gung und Krieg“ ein­ge­la­den. Außer­dem wird uns ein Akti­vist aus der Grup­pe Lam­pe­du­sa in Hanau berich­ten.

    Wir freu­en uns auf span­nen­de Inputs und eine inter­es­san­te Dis­kus­si­on!

    Unter fol­gen­dem Link könnt ihr teil­neh­men: https://us02web.zoom.us/j/88578203683?pwd=CJhvIbeA5Od4geaZ9xyBkQiKsALltN.1

    Anmel­dung zur JHV bit­te an solid.g‑wesen@posteo.de.

    Im Anschluss dar­an wird die  Jah­res­haupt­ver­samm­lung des Soli­da­ri­schen Gesund­heits­we­sen e.V. statt­fin­den. Inter­es­sier­te Gäs­te sind herz­lich will­kom­men!

    Über uns

  • Online-Veranstaltungsreihe “Solidarität verteidigen”

    Online-Veranstaltungsreihe “Solidarität verteidigen”

    Online- Veranstaltungsreihe Solidarität verteidigen!-Gegen Militarisierung und rechte Politik

    gemeinsam mit dem vdää*

    Wäh­rend wir für ein bes­se­res, gerech­te­res und soli­da­ri­sche­res Gesund­heits­sys­tem kämp­fen, beun­ru­hi­gen uns gänz­lich gegen­läu­fi­ge gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen. Ras­sis­ti­sche, sexis­ti­sche und klas­sis­ti­sche Het­ze, eine emo­tio­nal auf­ge­la­de­ne Ableh­nung von frei­heit­li­chen Gesell­schafts­bil­dern und ein neu­er Auto­ri­ta­ris­mus, der sich auch in einer neu­en Mili­ta­ri­sie­rung der Gesell­schaft abzeich­net, machen uns zurecht Sor­gen. Eini­ges davon, wie die Zunah­me der Popu­la­ri­tät und Sicht­bar­keit rech­ter Ideen und Nar­ra­ti­ve beob­ach­ten wir seit Jah­ren; ande­res, wie die Rede von der Kriegs­taug­lich­keit, ist rela­tiv neu.

    Für uns steht fest, dass sich die Gefahr rech­ter Poli­tik mit­nich­ten auf die AfD beschränkt und dass wir sie, um wirk­sa­me Gegen­stra­te­gien zu ent­wi­ckeln, genau­er ver­ste­hen müs­sen. Dabei tun sich vie­le Fra­gen auf: Gibt oder gab es wirk­lich einen „Ruck“ nach rechts? Haben sich Posi­tio­nen in der Gesell­schaft ver­än­dert oder wur­de ein­fach die Gren­ze des Sag­ba­ren ver­scho­ben? Wel­che Rol­le spielt dabei die soge­nann­te „Mit­te“? Wie hän­gen Auto­ri­ta­ris­mus und Austeri­tät zusam­men? Gibt es wirk­lich kei­ne Alter­na­ti­ve zur mili­tä­ri­schen Auf­rüs­tung?

    Um Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen zu ent­wi­ckeln, haben wir vier tol­le Referent*innen für eine Online-Ver­an­stal­tungs­rei­he im Okto­ber und Novem­ber gewin­nen kön­nen.

    Auf der Web­sei­te des vdää* wer­den wir im Vor­feld wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Inhalt der ein­zel­nen Ver­an­stal­tun­gen und zu den Zugangs­da­ten ver­öf­fent­li­chen.

    Tragt Euch ger­ne jetzt schon fol­gen­de Ter­mi­ne in die Kalen­der ein:

    Da poli­ti­sche Bil­dungs­ar­beit Geld kos­tet und wir auch unse­re Referent*innen ange­mes­sen hono­rie­ren wol­len, bit­ten wir um Spen­den. Unser Vor­schlag sind 5 Euro pro Per­son und Ver­an­stal­tung.

    Bit­te denkt dar­über nach, in Zukunft regel­mä­ßig an das Soli­da­ri­sche Gesund­heits­we­sen zu spen­den. Ihr unter­stützt damit die Zei­tungs­re­dak­ti­on, unse­re Arbeit im Bünd­nis Kran­ken­haus statt Fabrik, ver­schie­de­ne kri­ti­sche gesund­heits­po­li­ti­sche Publi­ka­tio­nen sowie in die­sem Jahr beson­ders unse­ren The­men­schwer­punkt „Soli­da­ri­tät ver­tei­di­gen“.

    Ende Novem­ber wer­den wir im Rah­men des Gesund­heits­po­li­ti­schen Forums noch ein­mal spe­zi­ell im Hin­blick auf das Gesund­heits­we­sen dis­ku­tie­ren, wel­che Gefah­ren aktu­ell von rech­ter Poli­tik und Mili­ta­ri­sie­rung aus­ge­hen und was wir dage­gen tun kön­nen.

    Wir freu­en uns auf euch!

     

  • Spendenbrief 2024

    Spendenbrief 2024


    „Wir wider­set­zen uns des­halb allen Ten­den­zen, sozia­le Grup­pen von der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung aus­zu­schließen oder ihre Gesund­heits­res­sour­cen zu beschnei­den.“ Sat­zung des Soli­da­ri­schen Gesund­heits­we­sen e.V.
    Soli­da­ri­tät ver­tei­di­gen – aber wie?
    Ob wir uns schon län­ger der Gefahr von rechts bewusst sind oder gera­de erst durch Medi­en­be­rich­te dar­auf auf­merk­sam wur­den: Das Erstar­ken rech­ter Kräf­te in Deutsch­land, Euro­pa und der Welt ist real, es ist aktu­ell und es ist brand­ge­fähr­lich.
    Auch wir im Gesund­heits­we­sen kom­men nicht umhin, uns damit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Es gilt, sich gera­de jetzt für eine soli­da­ri­sche Gesell­schaft stark zu machen und uns der Gefah­ren bewusst zu wer­den, denen gera­de die Men­schen aus­ge­setzt sind, für deren Gesund­heit und Gesund­heits­ver­sor­gung wir uns vor­nehm­lich ein­set­zen, näm­lich sozi­al Benach­tei­lig­te und Men­schen, die von Ras­sis­mus und Dis­kri­mi­nie­rung betrof­fen sind.
    Der Ver­ein Soli­da­ri­sches Gesund­heits­we­sen wird sich des­halb im Jahr 2024 gemein­sam mit dem vdää* dem Schwer­punkt­the­ma Gefahr von Rechts wid­men. Wir wol­len damit ein Bil­dungs­an­ge­bot für unse­re Mit­glie­der und ande­re Inter­es­sier­te schaf­fen und anti­fa­schis­ti­sche Netz­wer­ke im Gesund­heits­we­sen stär­ken. Aktu­ell pla­nen wir eine Ver­an­stal­tungs­rei­he, in der wir uns mit den Hin­ter­grün­den von rech­ter Poli­tik und Rechts­extre­mis­mus aus­ein­an­der­set­zen, sowie ganz kon­kre­te Gefah­ren und Hand­lungs­stra­te­gien im Gesund­heits­we­sen dis­ku­tie­ren. Außer­dem wer­den wir eine Aus­ga­be der Gesund­heit braucht Poli­tik, die wir seit 2024 gemein­sam mit dem vdää* her­aus­ge­ben, dem The­ma wid­men. Schließ­lich wird sich auch das dies­jäh­ri­ge Gesund­heits­po­li­ti­sche Forum, das am 29. und 30. Novem­ber 2024 im Zen­tral­werk in Dres­den statt­fin­det, damit befas­sen.
    Wir freu­en uns, zum 10-jäh­ri­gen Ver­eins­ju­bi­lä­um unse­re Arbeit aus­zu­bau­en und mit der Mit­her­aus­ga­be der Gesund­heit braucht Poli­tik um einen wich­ti­gen Bau­stein zu erwei­tern. Dabei wol­len wir unse­re Erfah­run­gen und Netz­wer­ke nut­zen, um uns noch lau­ter in gesund­heits­po­li­ti­sche Debat­ten ein­zu­brin­gen.
    Kon­zep­ti­on und Durch­füh­rung der Kam­pa­gne zu unse­rem dies­jäh­ri­gen inhalt­li­chen Schwer­punkt, sowie die Mit­ar­beit in der Redak­ti­on der Gesund­heit braucht Poli­tik bedeu­ten auch mehr Arbeit.
    Neben Diet­mar Lan­ge, der sich wei­ter­hin um die Fort­füh­rung unse­rer erfolg­rei­chen Arbeit zur Öko­no­mi­sie­rungs­kri­tik im Bünd­nis Kran­ken­haus statt Fabrik küm­mert, haben wir des­halb seit Novem­ber eine zwei­te Arbeits­kraft in Teil­zeit ange­stellt:
    Karen Span­nen­krebs ist Ärz­tin und seit dem Stu­di­um im medi­bü­ro Ham­burg sowie im vdää* gesund­heits­po­li­tisch aktiv. Zu ihren Auf­ga­ben gehört ins­be­son­de­re die Redak­ti­ons­ar­beit, die Orga­ni­sa­ti­on des Gesund­heits­po­li­ti­schen Forums sowie die Pla­nung und Durch­füh­rung der geplan­ten Kam­pa­gne zur Gefahr von Rechts, auch für ein soli­da­ri­sches Gesund­heits­we­sen.
    Um Karens Stel­le dau­er­haft finan­zie­ren zu kön­nen und unse­re Arbeit damit wei­ter aus­zu­bau­en und zu kon­so­li­die­ren, sind wir auf Eure Spen­den ange­wie­sen. Ihr unter­stützt damit unser Enga­ge­ment für ein soli­da­ri­sches Gesund­heits­we­sen und unse­re Bil­dungs­ar­beit im Kampf gegen Rechts und alle Ver­su­che der Ein­schrän­kun­gen des Rechts auf Gesund­heits­ver­sor­gung.
    Wir bit­ten euch um Über­wei­sun­gen auf unten ste­hen­des Kon­to und freu­en uns beson­ders über regel­mä­ßi­ge Spen­den etwa per Dau­er­auf­trag, die uns Pla­nungs­si­cher­heit ermög­li­chen.
    Ihr könnt auch Mit­glied im Ver­ein Soli­da­ri­sches Gesund­heits­we­sen wer­den. Schreibt dafür ein­fach eine Mail.

    Kon­to des Ver­eins Soli­da­ri­sches Gesund­heits­we­sen e.V.:
    Betreff: Kam­pa­gne gegen Rechts
    Frank­fur­ter Spar­kas­se
    IBAN: DE07 5005 0201 0200 5795 25
    BIC: HELADEF1822